Rolltreppe

Perspective

Konzept: “Perspektive” (AT) / Rolltreppe Nr. 4

Mit ihrem künstlerischen Konzept möchten Evamaria Schaller und Vera Drebusch, die defekte Rolltreppe am Aufgang der Ebertplatzpassage in Richtung Sudermanplatz hinsichtlich ihrer Unfunktionalität zu maximieren und dabei den Aspekt der Überwachung eines manchmal als “Angst-Raumes” empfundenen Ortes positiv umzukodieren.
Konkret wurde ein pyramidenförmig skulpturaler, mit Spiegelflächen gestalteter Eingriff realisiert, der sich in unregelmäßiger Versetzung die Rolltreppe hinab windet. Angepasst an die Architektur der Treppe steigt diese “Dreiecksmauer majestätisch hinab, um am Fußende in Wand- und Bodenelemente überzugehen“, so das Künstlerinnen-Duo.
Durch die versetzten Flächen und unterschiedlichen Winkel der Dreiecksmauer wird Sonnenlicht
eingefangen und in verschiedenen Perspektiven in den dunkleren Ab- und Aufgang geworfen, welches von den spiegelnden Wandelementen zurück oder weiter gestrahlt wird. Zu jeder Tageszeit wird folglich die Passage auf natürliche Art und Weise beleuchtet, reflektiert und der pyramidenförmige Schlauch selbst zum Leuchtkörper.

„Die metallene Spitzigkeit der stehenden Rolltreppe, wird durch unser spiegelndes Objekt hervorgekehrt und sprichwörtlich überspitzt“, so die Künstler*innen. „Gleichzeitig strahlt es ästhetisch Schönes, Anziehendes aus und schafft erhellende Momente im dunkleren Abgang; Angesicht zu Angesicht mit dem eigenen Spiegelbild als Reflexion in den pyramidenförmigen Strukturen.“

Eine Kooperation der Künstlerinnen Vera Drebusch und Evamaria Schaller.

Partner für Bau & Umsetzung:
Konstruktion:
Andreas Eschment & Andy Semmler
Mit Unterstützung von:

sculptorscoop

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